CSU Memmingen gibt Gas in der Bäder-Frage – Baubeginn 2020 ist der Wunsch

Symbolbild

Im Mai 2007 beschloss der Memminger Stadtrat für den Neubau eines kombinierten Hallen- und Freibads am Standort des jetzigen Freibades einen Realisierungswettbewerb durchzuführen. Aus den 140 EU-weiten Bewerbern wurden schließlich 25

Architekturbüros zum Wettbewerb zugelassen. Der Vorschlag des Münchner Architekturbüros Bernhard Asböck erhielt zusammen mit dem Landschaftsarchitekten Wolfgang Wagenhäuser aus Töging den mit 29 700 Euro dotierten 1. Preis.

„Die abgegebenen Arbeiten zeugen von hoher Qualität“, begrüßte der damalige Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger die geladenen Gäste bei der Preisvergabe. „Wir hatten auch zwei exotische Entwürfe in der engeren Wahl. Schlussendlich fiel die einvernehmliche Wahl der Sach- und Fachpreisrichter auf den Vorschlag der Architekten Asböck/Wagenhäuser“, bilanzierte der Rathauschef die Entscheidung des Preisgerichts. Mit einem Dank an das Preisgericht und der Gratulation an die Sieger

des Wettbewerbs zeigte Dr. Holzinger die weitere Vorgehensweise auf. „Das Preisgericht habe dem Stadtrat die Umsetzung des Siegerentwurfs empfohlen. Der Stadtrat werde sich jetzt, auch in Bezug auf den gesetzten Kostenrahmen, mit den preisgekrönten Entwürfen als Grundlage für die weitere Vorgehensweise beschäftigen.“ Bedingt durch verschiedene Schulbauprojekte war eine Verwirklichung jedoch bisher nicht möglich. Diese Projekte sind jedoch zwischenzeitlich abgeschlossen.

Daher gilt es, das vorgesehene Bäderprojekt nunmehr zügig und ohne weiteren Aufschub anzugehen.

Die CSU-Kreisvorstandschaft begrüßt deshalb die Absichtserklärung von Oberbürgermeister Manfred Schilder und zahlreichen Mitgliedern des Stadtrates, auf der Grundlage des damaligen Siegerentwurfs konkrete Planungsschnitte einzuleiten. Funktional begründete und finanziell leistbare ergänzende Anforderungen an das Raumprogramm sind rasch auf ihre Machbarkeit hin zu prüfen. Ein Baubeginn für das Jahr 2020 wird dabei vorausgesetzt.

 

Konkret heißt das für uns:

  1. Unmittelbare Reaktivierung der Arbeitsgruppe Bäder der Stadt unter Einbeziehung externen Sachverstandes z.B. Sportvereine
  2. Vorstellung der bisherigen Planung durch den beauftragten Architekten und Abklärung der ergänzenden Wünsche und Anregungen in den Gremien des Stadtrats bis spätestens Oktober 2018. Grundlage ist hierfür die Entscheidung zum Neubau auf dem Gelände des Freibades auf Basis des ersten Preisträgerentwurfes aus dem Jahr 2008. Anschließend Vorstellung der bisherigen Planungsergebnisse der Bürgerschaft im Rahmen einer Bürgerversammlung.
  3. Im Anschluss weitere zeitnahe Realisierung der notwendigen Planungsschritte mit der entsprechenden Beschlussfassung.
  4. Angestrebter Baubeginn bis spätestens September 2020.