CIA geht von bis zu 31.500 IS-Kämpfern in Irak und Syrien aus

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Washington – Die radikal-islamistische Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) hat möglicherweise mehr Kämpfer in ihren Reihen, als bislang vermutet. Der CIA-Sprecher Ryan Trapani sagte dem US-Nachrichtensender CNN am Donnerstagabend (Ortszeit), man gehe gegenwärtig von einer Anzahl zwischen 20.000 und 31.500 Personen aus, die sich auf den Irak und Syrien verteilen. Bislang habe der US-Geheimdienst nur mit rund 10.000 IS-Kämpfern gerechnet.

Die neuen Erkenntnisse gingen aus der erneuten Prüfung von Geheimdienstberichten der Monate Mai bis August 2014 hervor, so Trapani. Die Organisation habe offenbar seit Juni verstärkt Zulauf aus den eroberten Gebieten erhalten. US-Außenminister John Kerry sagte in einem TV-Interview mit dem US-Sender CBS unterdessen, dass der Kampf gegen die Dschihadisten im Irak und in Syrien sehr lange dauern werde. Unterdessen hat die US-Luftwaffe mit neuen Aufklärungsflügen begonnen. US-Präsident Obama hatte am Mittwoch in einer „Rede an die Nation“ im US-Fernsehen der Terrormiliz den Krieg erklärt und neue Luftschläge angekündigt.

Über dts Nachrichtenagentur

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