Bundeswehr liefert erste Hilfsgüter in den Nordirak

Berlin – Die Bundeswehr hat damit begonnen, Hilfsgüter in den Nordirak zu fliegen. Am Freitagmorgen kurz vor 7:00 Uhr flog die erste von vier Maschinen mit Hilfsgütern, so genannte nicht-letale Ausrüstung, vom Militärflugplatz Hohn in Schleswig-Holstein zu einem Stützpunkt im Nordirak. Die Transall-Maschinen werden rund „36 Tonnen humanitäre Hilfsgüter wie Medikamente, Lebensmittel und Decken“ nach Arbil im Nordirak bringen, teilte das Bundesverteidigungsministerium mit.

Die Hilfsorganisationen der Vereinten Nationen sollen dort die Lieferungen der Bundeswehr-Transportmaschinen in Empfang nehmen und die weitere Verteilung gewährleisten. Weitere Flüge seien geplant. Zudem werde erwogen, deutsche Hubschrauber für Evakuierungsmissionen in die Region zu bringen. Entsprechende Beschlüsse gibt es bisher jedoch nicht.

Über dts Nachrichtenagentur

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