Buchloe – 17-jähriger Autointeressent wurde um 2.100 Euro betrogen

computertastatur standardbild new-facts-euWieder ein gutgläubiges Opfer haben Betrüger in Buchloe gefunden.

Ein 17-jähriger Student hatte sich für einen Pkw interessiert, der in einer Annonce in einem Wochenblatt angeboten worden war. Der angebliche Verkäufer gab an, in einem Bundeswehrtraining für einen Afghanistaneinsatz und deshalb weder persönlich noch telefonisch, sondern nur per e-Mail erreichbar zu sein. Nach einigen Mailkontakten hin und her einigte man sich auf den Kaufpreis und der Buchloer überwies die Hälfte als Anzahlung auf ein Konto bei einer Berliner Bank. Nachdem anschließend der Kontakt abbrach, wandte sich der junge Mann an die Polizei. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass die Täter Inserate in einschlägigen Gebrauchtwagenbörsen geschaltet hatten und auch weitere Personen in ganz Deutschland betrogen haben. Zudem wurde der Internetauftritt der Firma Sofort-Bezahlsysteme gefälscht. Das Berliner Konto ist mittlerweile aufgelöst und der Student wird auf seinem Schaden in Höhe von 2.100 Euro sitzen bleiben.

Die Polizei kann nur von derartigen Geschäften warnen, bei denen Vorauszahlungen verlangt werden. Ein gesundes Misstrauen schadet nie.

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