Böhen – Streufahrzeugführer findet leblosen Motorradfahrer am Fahrbahnrand

Lkrs. Unterallgäu/Böhen + 17.02.2013 + 13-0307

UPADTE

Bei dem am Sonntag Morgen, 17.02.2013, gegen 5 Uhr, aufgefundenen verstorbenen Motorradfahrer handelte es sich nicht um einen tödlichen Verkehrsunfall.

Eine wegen der zunächst unklaren Todesumstände von der Staatsanwaltschaft Memmingen angeordnete und von der Rechtsmedizin durchgeführte Obduktion des Leichnames ergab, dass der 46-jährige Mann nicht an den Folgen eines Verkehrsunfalles, sondern an einer natürlichen Todesursache verstorben ist. Der plötzliche Tod führte dann zum Sturz des Leichtkraftrades.


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Sonntag Morgen, 17.02.2013, gegen 4.55 Uhr, fand ein Fahrer eines Streufahrzeuges auf der MN19 zwischen Böhen und der MN18, in Richtung Wolfertschwenden, Lkrs. Unterallgäu, ein Motorrad mit Fahrer auf der Straße liegen. Sofort leistete der Fahrer Erste-Hilfe und verständige über Notruf 112 Notarzt und Rettungsdienst.

Die Integrierte Leitstelle Donau-Iller alarmierte den Notarzt Ottobeuren, einen Rettungswagen aus Obergünzburg und die Feuerwehr Böhen. Die vom Notarzt eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos, der Mann verstarb an der Unfallstelle.

Um eine Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer auszuschließen orderte die Staatsanwaltschaft Memmingen einen Unfallanalytiker an die Unglücksstelle, um den Unfallhergang zu rekonstruieren. Hierzu wurde auch die Feuerwehr Wolfertschwenden zur Ausleuchtung der Unfallstelle angefordert.

Die Polizeiinspektion Memmingen hat die Ermittlungen übernommen. Ob der Kradfahrer gesundheitliche Probleme hatte oder alleinbeteiligt zu Sturz gekommen ist, kann derzeit noch nicht abschließenden beurteilt werden. Aufschluss darüber wird die Obduktion des Mannes geben und das unfallanalytische Gutachten.




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