BIP schrumpft im zweiten Quartal um 0,2 Prozent

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Berlin – Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im zweiten Quartal des laufenden Jahres um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal zurückgegangen. Für den leichten Rückgang des BIP im zweiten Quartal 2014 waren nach vorläufigen Berechnungen der Außenhandel und die Investitionen verantwortlich, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Die Exporte stiegen im Vorquartalsvergleich demnach weniger stark als die Importe, sodass sich der Außenbeitrag (Exporte minus Importe) negativ auf die deutsche Wirtschaftsentwicklung auswirkte.

Daneben gingen die Investitionen insbesondere in Bauten deutlich zurück, was nicht zuletzt an Vorzieheffekten aufgrund des ungewöhnlich milden Winters liegen dürfte, teilten die Statistiker weiter mit. Dagegen wurde sowohl von den privaten als auch von den öffentlichen Haushalten etwas mehr konsumiert als im Vorquartal. Im Vergleich zum Vorjahr hat die deutsche Wirtschaft zwar an Dynamik verloren, konnte aber dennoch weiter zulegen: Das preisbereinigte BIP war im zweiten Quartal 2014 um 0,8 und kalenderbereinigt um 1,2 Prozent höher als im zweiten Quartal 2013. Im ersten Quartal 2014 hatte die deutsche Wirtschaft um 0,7 Prozent zugelegt, im Schlussquartal 2013 war das BIP gegenüber dem Vorquartal um 0,4 Prozent gestiegen.

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