Bildungsforscher wollen mehr Transparenz bei Schultests

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Berlin – Bildungsforscher wollen mehr Transparenz bei den Qualitätstests an Nordrhein-Westfalens Schulen. Das geht dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ zufolge aus Stellungnahmen von Sachverständigen für eine Anhörung im Landtag kommende Woche hervor. „Nicht definiert scheint im nordrhein-westfälischen Verfahren der Umgang mit Schulen, die Mindesterwartungen verfehlen“, schreibt Martina Diedrich vom Hamburger Institut für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung demnach.

Während Hamburg und Berlin Berichte der Schulinspektionen im Internet veröffentlichten, habe sich NRW für eine „schulinterne Verfügbarmachung der Daten“ entschieden. Dies laufe dem „wachsenden gesellschaftlichen Anspruch auf ein transparentes, nachzuvollziehendes Verwaltungshandeln“ entgegen. Der Dortmunder Forscher Hans-Günter Rolff hält es für falsch, dass die Schulprüfer bei den Bezirksregierungen angesiedelt seien, während andere Länder auf „unabhängige Einrichtungen (Agenturen)“ setzten.

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