bigBox – Ina Müller – „Das wär dein Lied gewesen“ – 05.02.2012

bigBox | 20.01.2012 | 12-0145

Ina Mueller 5 für Presse

Das Debütalbum von Ina Müller „Weiblich. Ledig. 40“ wurde mit Platin ausgezeichnet, das zweite Album „Liebe macht taub“ erreichte kurz nach Veröffentlichung Gold-Status. Ebenso wie die ersten beiden Alben war auch ihr plattdeutsches Album „Die Schallplatte – ned opleggt“ für den Echo nominiert. Für ihre bekannte TV-Show „Inas Nacht“ hagelt es ebenfalls Preise am laufenden Band. Die Tour zum kommenden Album „Das wär dein Lied gewesen“ führt die Künstlerin nun mit 43 Konzerten durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Am 5. Februar 2012, um 20 Uhr, kommt das Nordlicht in die bigBOX Allgäu nach Kempten!
Anstatt sich auf ihren Erfolgen auszuruhen, bleibt Ina Müller in Bewegung. Denn Bewegung bedeutet für sie auch, das Leben in jeder Situation zu genießen – und diese Lebenslust vermag keiner besser zu verkörpern und in Songs zu verpacken als Ina Müller.

Ihre künstlerische Vielseitigkeit, die Neugier, Neues zu entdecken und ihre Glaubwürdigkeit sind Stärken der Hanseatin: Ina Müller hat eine Geschichte, hat sich den Erfolg über Jahre erkämpft und trägt die Spuren des Alltags-Kampfes humorvoll in ihren Liedern vor. Wer sonst als Ina singt so wunderbare Zeilen wie „Lieber Orangenhaut als gar kein Profil“? Ihr drittes hochdeutsches Album „Das wär dein Lied gewesen“ setzt da an, wo „Liebe macht taub“ aufgehört hat. Ina singt ohne Filter über  Trennungsschmerz, nervige Verehrer und die Anziehungskraft junger Männer – kurz über den ganzen Zyklus des Lebens und der Liebe. „Jedes bisherige Album zeigt eine Lebensphase von mir. Bei der ersten Platte war ich noch in einer Beziehung, diesmal habe ich mich von meinen Erfahrungen als Single inspirieren lassen. Und da ist in drei Jahren einiges zusammengekommen, zum Glück.“ Gleich zum Auftakt gibt es mit dem gefühlvollen Titelsong „Das wär dein Lied gewesen“ eine Abrechnung mit einem
Verflossenen. „Ich glaube, fast jeder kennt Beziehungen, die so mau waren, dass sie noch nicht einmal für zweieinhalb Zeilen reichen.“ Darüber singt Ina mit ihrer unverwechselbaren emotionalen Direktheit und sanfter Melancholie. Von Leidenschaft und Lebenslust inspiriert, nistet sich das verspielte „Mit Mitte 20“ als Ohrwurm in die Gehörgänge fest – und will nicht mehr raus. Ein witziges Statement zu jüngeren Männern, denn sie „riechen nicht ranzig und man kann sie noch so schön bemuttern.“ „Junge Männer sind wie junge Hunde – sie sind noch nicht so satt und noch nicht so müde. Da steckt viel Energie drin und das mag ich sehr gern“, erklärt Ina. Die poppige und humorvolle Up-Tempo-Nummer „Handtaschen“ nimmt den Taschen-Wahn der Damen aufs Korn – in deren Inneren häufig das Grauen herrscht. „Auch ich trage in meinen Riesenbeuteln gerne von Hausapotheke über Schuhe bis hin zu Strickjacken alles durch die Gegend“, solidarisiert sich Ina Müller mit den Mädels. Einen großen Anteil am Album nehmen die vier gefühlvollen Balladen ein. „Inhaltlich sind das meine stärksten Songs. In meiner Zeit als Single musste ich viel verarbeiten und war natürlich auch mal traurig. Das ist alles in meine Balladen geflossen“, sagt Ina. Ihre Lieblingsballade „Fremdgehen“ etwa beschreibt das Wiederentdecken der Gefühle in einer abgestumpften Partnerschaft. „Häufig ist man nur noch der Kumpel mit Titten – dabei möchten Frauen doch begehrt werden. Also sollte man Wege finden, die Leidenschaft neu zu entfachen.“ Wer Inas atmosphärisch dichte Lieder an kalten Wintertagen hört, spürt den Trost, den ihre warme und rauchige Stimme spendet. Ina Müller beweist mit dem dritten hochdeutschen Album „Das wär dein Lied gewesen“ wieder einmal ihre hervorragenden Qualitäten als messerscharfe Chronistin des Alltags. 13 Titel und 13 Erfahrungen, wie wir sie nur zu gut kennen. Und dennoch schafft es die Musikerin, mit überraschenden Blickwinkeln neue Perspektiven zu schaffen. Ihre Song-Juwelen verpackt sie in  träumerische Balladen, mitreißenden Pop oder Anklängen von Country-Rock. Zusammen mit den renommierten Textern und Musikern Frank Ramond und Alexander Zuckowski zeigt Ina Müller jedes Mal: Niemand schlägt eine perfektere Brücke zwischen gehaltvollen Texten, viel Gefühl und trockenem Humor als sie. Bei ihr reimt sich nicht einfach Herz auf Schmerz, die Texte sind wunderbar eingängig – und voller kleiner Widerhaken.

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