Kaufbeuren – Zwei Kälber verenden beim Brand auf landwirtschaftlichen Anwesen

Lkrs. Ostallgäu/Kaufbeuren + 09.10.2013 + 13-1779

UPDATE 10.09.2013

Erste Erkenntnisse der Kriminalpolizei Kaufbeuren ergaben, dass ein technischer Defekt den Brand ausgelöst hat, die Ermittlungen dauern jedoch weiter an. Die Schadenshöhe beträgt etwa 150.000 Euro.

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Zwei Kälber sind beim Brand eines als Maschinenhalle genutzten Stadels am Mittwoch Nachmittag, 09.10.2013, auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Kaufbeuren-Biessenhofen ums Leben gekommen. Menschen wurden bei dem Vollbrand nicht verletzt.

Gegen 15.40 Uhr war das Feuer aus bislang unbekannter Ursache auf dem Anwesen in der Füssener Straße ausgebrochen. Schnell waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort. Schon nach etwa sieben Minuten starteten die Löscharbeiten. Zu diesem Zeitpunkt stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Für zwei Kälber gab es keine Rettung. Sie waren als einzige Tiere in der Maschinenhalle angebunden und verendeten in den Flammen. Weitere Tiere oder Menschen waren nicht in der Halle. Dementsprechend wurde niemand weiteres verletzt.

Die Polizei beziffert den Sachschaden nach ersten Schätzungen auf rund 100.000 Euro. Zwei Traktoren mit Anbaugeräten seien durch das Feuer vollständig zerstört worden, so Jürgen Krautwald, der Pressesprecher der Allgäuer Polizei in Kempten. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizei übernommen. Weder ein technischer Defekt noch Brandstiftung können zum jetzigen Zeitpunk ausgeschlossen werden.


Foto: Bringezu

 

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