Biberach – Hausbewohner schwebt nach Brand in Lebensgefahr

Lkrs. Biberach/Biberach + 28.04.2013 + 13-0787

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UPDATE

Auf dem Weg der Besserung befindet sich der Mann, der am Wochenende bei einem Brand in der Biberacher Innenstadt eine schwere Rauchgasvergiftung erlitten hatte. Nachdem der Zustand des 51-jährigen in der Spezialklinik stabilisiert werden konnte, wurde er zwischenzeitlich zur stationären Behandlung in eine andere Klinik verlegt.  

Einem aufmerksamen Zeugen und dem Großaufgebot der Feuerwehr von Biberach ist es zu verdanken, dass ein Wohnungsbrand in der Innenstadt sich nicht ausbreiten und auf andere Häuser übergreifen konnte.  Am Sonntagmorgen, 28.04.2013, kurz nach drei Uhr sah ein 41-jähriger Mann, dass eine Wohnung im Dachgeschoss in einem Mehrfamilienhaus in der Hindenburgstrasse brannte. Er verständigte sofort Feuerwehr und Polizei. Beim Eintreffen der Polizei standen einige Hausbewohner bereits im Freien. Andere noch im Haus befindliche Personen konnten mit Hilfe der Polizeibeamten und der Feuerwehr evakuiert werden, zu der brennenden Wohnung konnten die Feuerwehmänner nur mit schwerem Atemschutzgerät durchkommen. Die starke Rauchentwicklung im Treppenhaus und ganz besonders in der Wohnung erschwerte den Rettern das Durchkommen zum Brandort.

Im Schlafzimmer fanden sie eine 51-jährige männliche Person, die nicht mehr ansprechbar war und sofort in eine Spezialklinik verbracht werden musste. Der Mann schwebt in Lebensgefahr. Eine ältere Dame musste von Rettungskräften des DRK  vor Ort versorgt werden.

Nach viereinhalb Stunden ist der Feuerwehr gelungen, den Brand zu löschen. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Biberach übernommen und dauern noch an. Am Brandort waren zwei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Biberach mit fast 50 Männern, sechs Fahrzeuge des DRK und Notarzt mit elf Helfern sowie vier Fahrzeuge der Polizeidirektion Biberach mit acht Beamten der Schutz- und Kriminalpolizei.


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