BGA fordert einheitliche Anwendung des Datenschutzrechtes

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Holger Bingmann, Präsident des Groß- und Außenhandelverbandes BGA, sieht viele Unternehmen wegen der neuen, ab dem 25. Mai europaweit geltenden Datenschutzverordnung (DSGVO) verunsichert – und fordert eine engere Abstimmung der Datenschutzbehörden der Länder untereinander. Bingmann sagte der „Heilbronner Stimme“ (Mittwoch): „Das neue EU-Datenschutzrecht sorgt für viel Verunsicherung bei den Unternehmen. Zwar ist vieles gar nicht neu, da in Deutschland schon heute ein hohes gesetzliches Datenschutzniveau besteht. Aber an Dokumentations- und Informationspflichten kommt erheblicher Aufwand für die Unternehmen hinzu.“

Bingmann fügte hinzu: „Wichtig ist jetzt, dass sich die Datenschutzbehörden der Länder untereinander abstimmen, damit die einheitliche Anwendung des Datenschutzrechts gewährleistet ist.“

Computer-Nutzerin, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Computer-Nutzerin, über dts Nachrichtenagentur