Lindau – Betrug – Knapp 1.000 Euro für angebliche „Anzeigenschaltung“ berechnet

Lindau | 17.11.2011 | 11-1435

Einen schlechten Scherz vermutete zunächst eine Verantwortliche einer Senioreneinrichtung in Lindau, als sie in den vergangenen Tagen eine Rechnung über knapp 1.000 Euro in Händen hielt. Eine Medienfirma aus Frankfurt nahm sich heraus, für eine angeblich von der Einrichtung gewünschte Werbeanzeige in einer Informationsbroschüre diesen stattlichen Betrag zu fordern. Die Frau recherchierte in Ihren Unterlagen und konnte dabei beim besten Willen keine Grundlage für eine entsprechende Forderung finden. Sie entschied sich daraufhin für das einzig Richtige und erstatte Anzeige bei der Polizei.Die Polizei Lindau hat daraufhin die Ermittlungen wegen Betrugsverdachts aufgenommen. Da bislang noch unklar ist, inwieweit weitere Rechnungen für „Anzeigendienste“ an Einrichtungen, Betriebe und ggf. auch Privatpersonen im Lindauer Raum versandt worden sind, rät die Polizei zu besonderer Vorsicht.Überprüfen Sie bitte vor der Begleichung Ihrer Rechnungen, ob die aufgelisteten Leistungen auch tatsächlich erbracht wurden. Insbesondere richtet sich der Hinweis an Firmen und Einrichtungen mit umfangreichem Zahlungsverkehr.

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