Bericht: Steinmeier warnt vor Schwarz-Weiß-Denken in Außenpolitik

Frank-Walter Steinmeier, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frank-Walter Steinmeier, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Vor dem Hintergrund der Diskussion um die richtige Reaktion des Westens auf die Ukraine-Krise und die Äußerungen von Bundespräsident Joachim Gauck am Montag in Danzig hat Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) laut eines Zeitungsberichts vor einem Schwarz-Weiß-Denken in der Außenpolitik gewarnt. „Wir folgen unseren außenpolitischen Grundsätzen von Frieden, Sicherheit und Menschenrechten. Aber wer Grundsätze zitiert, um sich aus schwierigen Entscheidungen rauszuhalten, der versteckt sich bloß hinter ihnen“, sagt der Außenminister in einer Rede vor der Körber-Stiftung am Mittwochabend in Hamburg, aus der „Bild“ vorab zitiert, laut Manuskript.

„Aber diese gefährliche Welt stellt uns nun mal vor Situationen, in denen es keine Schwarz-Weiß-Lösungen gibt. Wer sich außenpolitisch nicht einfach heraushalten will, muss das aushalten können, sorgfältig abwägen und dann entscheiden.“

Über dts Nachrichtenagentur

Anzeige