Bericht: Seit 2001 mehr als 400 US-Drohnen abgestürzt

Washington – Seit dem Jahr 2001 offenbar mehr als 400 US-Drohnen verunglückt. Das berichtet die „Washington Post“ unter Berufung auf mehr als 50.000 Seiten mit Unfallberichten. Gründe für die Abstürze seien unter anderem technische Defekte, menschliches Versagen oder schlechtes Wetter gewesen.

Die Drohnen seien nicht nur in Krisengebieten, sondern auch auf US-Gebiet verunglückt. Sie seien beispielsweise in Häuser, auf Straßen oder Landebahnen gestürzt, einmal habe es sogar einen Zusammenstoß mit einem Transportflugzeug der Air Force gegeben. Andere Drohnen seien einfach verschwunden. Bisher sei jedoch noch niemand ums Leben gekommen, die meisten Drohnenflüge seien Militärangaben zufolge ohne Zwischenfälle verlaufen. Die US-Regierung hatte den Einsatz von Drohnen auch über bewohnten Gebieten als sicher eingestuft. Experten gehen laut „Washington Post“ allerdings davon aus, dass ein kommerzieller Einsatz von Drohnen niemals sicher sein werde.

Über dts Nachrichtenagentur

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