Bericht: Deutsche müssen immer länger für auskömmliche Rente arbeiten

Senioren und Jugendliche, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Senioren und Jugendliche, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Beschäftigte in Deutschland müssen immer länger für eine auskömmliche Rente arbeiten: Das berichtet die „Bild-Zeitung“ (Montag) unter Berufung auf eine Studie des „Instituts Arbeit und Qualifikation“ der Uni Duisburg-Essen. Danach muss ein Beschäftigter mit einem Durchschnittslohn von rund 2.900 Euro beim Rentenbeginn 2015 schon 28,3 Jahre gearbeitet haben, um eine Rente in Höhe der „Grundsicherung im Alter“ zu bekommen. Sie liegt inklusive der Leistungen für Wohnung und Heizung derzeit im Schnitt bei 690 Euro pro Monat.

Wegen des sinkenden Rentenniveaus seien beim Rentenbeginn im Jahr 2030 aber schon 31,6 Arbeitsjahre mit Durchschnittslohn nötig. Wer nur 80 Prozent vom Durchschnittslohn (rund 2.300 Euro) verdiene, müsse 2030 schon 39,5 Jahre für die Rente in Grundsicherungshöhe gearbeitet haben. Bei einem Arbeitnehmer mit einem Einkommen in Höhe des halben Durchschnittslohns (1.450 Euro) wären sogar 63,2 Arbeitsjahre für die Rente in Hartz-IV-Höhe nötig.

Über dts Nachrichtenagentur

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