Bericht: Bundeswehr will Freiwillige bei Ebola-Infektion entschädigen

Ebola-Übung, Tânia Rêgo/Agência Brasil, Lizenztext: dts-news.de/cc-by
Foto: Ebola-Übung, Tânia Rêgo/Agência Brasil, Lizenztext: dts-news.de/cc-by

Berlin – Bundeswehr-Soldaten, die sich beim freiwilligen Ebola-Einsatz in Westafrika mit der Krankheit infizieren, sollen eine Entschädigung von 150.000 Euro steuerfrei erhalten. Das geht der „Bild-Zeitung“ (Mittwoch) zufolge aus einem „Merkblatt zur sozialen Absicherung“ des Verteidigungsministeriums hervor. Danach erhalten die freiwilligen Helfer das Geld aber nur, wenn durch die Krankheit „eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 50 Prozent vorliegt“.

Zudem soll es dann eine erhöhte Hinterbliebenenversorgung sowie eine Ausgleichszahlung für Freiwillige geben, die keinen Pensionsanspruch haben. Darunter fallen zum Beispiel Zeitsoldaten, die für die Bundeswehrzeit bei der Rentenversicherung nachversichert werden. Im Todesfall sollen hinterbliebene Ehepartner und Kinder laut „Bild“ eine „einmalige Entschädigung“ von 100.000 Euro erhalten. War der betroffene Soldat unverheiratet, erhielten die Eltern sowie nicht versorgungsberechtigte Kinder 40.000 Euro Entschädigung.

Über dts Nachrichtenagentur

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