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Bad Grönenbach – 19-Jähriger nach brutalem Mord auf der Anklagebank

Geschrieben von: Pöppel. Veröffentlicht in Beiträge - Gerichtssaal

Landgericht Memmingen + 14.03.2013 + 13-0459

grönenbach mord klinik new-factsNach einer Feier in einer Reha-Klinik im Unterallgäuer Bad Grönenbach am nächsten Morgen der Schock: Eine 39-jährige Patientin wird vor fast einem Jahr ermordet aufgefunden. Der Täter ist äußerst brutal vorgegangen.

Bevor es zu der Tat kam, hatte die gehörlose Dachauerin noch mit dem aus dem Ostalbkreis stammenden mutmaßlichen Täter und weiteren Patienten der Reha-Klinik gefeiert. Hintergrund war der Abschied mehrerer Patienten. Anschließend hatte sie die Party verlassen und war auf ihr Zimmer gegangen. Ein zur Tatzeit 18-Jähriger schwerhöriger Mann folgte ihr und forderte sie zum Geschlechtsverkehr auf. Dies muss die Frau verneint haben - vermutlich ihr Todesurteil.

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Memmingen – Urteil gegen 15-jährigen Schützen ist rechtskräftig – vier Jahre sechs Monate

Geschrieben von: Redaktion. Veröffentlicht in Beiträge - Gerichtssaal

Memmingen + 20.02.2013 + 13-0331

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Die Große Jugendkammer des Landgerichts Memmingen hat den Angeklagten zu einer Jugendstrafe von vier Jahren sechs Monaten wegen versuchten Totschlags in vier Fällen, Verstößen gegen das Waffengesetz und weiterer Tatbestände verurteilt.

In ihrer Urteilsbegründung führte die Vorsitzende Richterin aus, Tatauslöser sei gewesen, dass sich der Angeklagte durch die von seiner Freundin ausgesprochene Trennung ungerecht behandelt gefühlt habe und stark gekränkt gewesen sei. Auf diese Kränkung habe er mit Aggression reagiert, nämlich mit dem Imponieren in der Schule durch das Mitführen und Zeigen der Waffen. Die Kammer gehe davon aus, dass der Angeklagte zu diesem Zeitpunkt nicht die Absicht gehabt habe, seine frühere Freundin tatsächlich zu töten oder einen Amoklauf durchzuführen. Denn die Ausführung einer solchen Tat wäre ihm in diesem Zeitpunkt ohne weiteres möglich gewesen, sei aber nicht erfolgt.

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Memmingen – Urteil im Memminger Amok-Prozess für mittags erwartet

Geschrieben von: Pöppel. Veröffentlicht in Beiträge - Gerichtssaal

Memmingen + 20.02.2013 + 13-0326

UPDATE

Das Urteil ist gefallen, der jugendliche Täter muss für vier Jahre und sechs Monate in den Jugendvollzug.

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Am Mittwoch, 20.02.2013, mittags, soll das Urteil gegen den jugendlichen Schützen vor der Großen Jugendkammer beim Landgericht Memmingen fallen.

Staatsanwaltschaft und Verteidigerin haben ihre Plädoyers gehalten. Die Vertreterin der Staatsanwaltschaft ging davon aus, dass der Angeklagte am Tattag einen Amoklauf geplant habe. Sie zog diese Schlussfolgerung vor allem aus dem Mitführen scharfer Waffen, der Menge der Munition, die der Angeklagte mit sich führte, und aus seinen gegenüber verschiedenen Personen geäußerten Drohungen.

Bezüglich des Geschehens auf dem Sportplatz in Steinheim zeigte sie sich davon überzeugt, dass der Angeklagte in mindestens 6 Fällen den Tod von Menschen bei der Abgabe seiner Schüsse billigend in Kauf genommen habe.

Sie bejahte sowohl die Schwere der Schuld als auch das Vorliegen schädlicher Neigungen beim Angeklagten und beantragte die Verhängung einer Jugendstrafe von 5 Jahren. In rechtlicher Hinsicht beurteilte sie das Tatgeschehen als versuchten Totschlag in sechs Fällen und beantragte außerdem eine Verurteilung aus den sonst in der Anklageschrift genannten Tatbeständen wie etwa den Verstößen gegen das Waffengesetz.

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Memmingen – Beweisaufnahme im Fall des Amokalarms bei Gericht abgeschlossen

Geschrieben von: Redaktion. Veröffentlicht in Beiträge - Gerichtssaal

 

Memmingen + 19.02.2013 + 13-0323

IMG 6379Die Große Jugendkammer am Landgericht Memmingen hat am Dienstag, 19.02.2013, die Beweisaufnahme fortgesetzt und auch abgeschlossen. Es wurden noch fünf Zeugen einvernommen, unter ihnen derjenige Polizeibeamte, der die Spurensicherung am Tatort durchgeführt hatte. Er hat angegeben, auf dem Sportplatz in Steinheim im Bereich des Unterstandes, wo sich der Angeklagte aufgehalten hatte, 75 Patronenhülsen (52 Kaliber 9 mm; 23 für die Luftdruckwaffe), 179 Patronen des Kalibers 9 mm und 106 Patronen der Luftdruckwaffe  gefunden zu haben.
Weiter hat die Kammer vier Sachverständige und den Vertreter der Jugendgerichtshilfe angehört. Die Sachverständigen haben sich einmal zur Sicherung des Waffenraumes und zu dem Schlüsseltresor geäußert. Der jugendpsychiatrische Sachverständige hat die volle Schuldfähigkeit des Angeklagten und dessen Verantwortlichkeit nach dem Jugendstrafrecht bestätigt. Der Waffensachverständige erörterte im Wesentlichen die einzelnen Schussrichtungen und den Grad der Gefährdung, der sich dadurch für die betroffenen Polizeibeamten ergeben hat.

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Memmingen – SEK-Beamte sagen vor dem Landgericht aus

Geschrieben von: Pöppel. Veröffentlicht in Beiträge - Gerichtssaal

Memmingen + 08.02.2013 + 13-0251

pol iller-24 blau absperr new-facts-euDer Prozess um die Bedrohungslage an einer Memminger Schule im Mai letzten Jahres geht am Freitag, 08.02.2013 weiter. Dabei sollen vor dem Memminger Landgericht die Beamten des Sondereinsatzkommandos zu Wort kommen, die damals in Steinheim am Sportplatz vor Ort waren.

Am 22.05.2012 hatte der heute 15-jährige Täter bewaffnet die Lindenschule betreten und dort Schüsse abgegeben. Später auf dem Sportplatz in Memmingen-Steinheim schoss er auf Beamte und Einsatzfahrzeuge. Hintergrund soll Liebeskummer gewesen sein.

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Prozess zum Memminger Amokalarm geht weiter

Geschrieben von: Pöppel. Veröffentlicht in Beiträge - Gerichtssaal

Memmingen + 31.01.2013 + 13-0200

IMG 6920Das Gericht hat am Freitag, 01.02.2013, die Beweisaufnahme in dem Verfahren um die Bedrohungslage an einer Memminger Schule und am Steinheimer Sportplatz am 22.05.2012, fortgesetzt.

Am Freitag Mittag, 01.02.2013, gegen 13.30 Uhr, hat sich die Jugendkammer und die übrigen Verfahrensbeteiligten auf dem Gelände des Sportplatzes in Steinheim einen Augenscheintermin durchgeführt.

Die Prozessbeteiligten verschafften sich hierdurch einen unmittelbaren Eindruck von den genauen Örtlichkeiten, an denen sich das Geschehen dort abgespielt hatte. Unter anderem wurden verschiedene Einschusslöcher - etwa in den Werbebanden des Sportplatzes - besichtigt, die Standorte von den Schüssen betroffener Personen festgestellt sowie der Abtransport von Kindern aus dem Vereinsheim mit einem Fahrzeug nachvollzogen.

Am Dienstag, 05.02.2013, will die Jugendkammer weitere Zeugen anhören. Am Folgetag, Mittwoch, 06.02.2013, sollen dann voraussichtlich die Sachverständigen zu Wort kommen.

Die Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung sind nunmehr auf Freitag, 08.02.2013, ab 8.30 Uhr, vorgemerkt, hier sollte dann auch die Kammer ihr Urteil verkünden.

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Memmingen – Zweiter Prozesstag in Sachen Amokalarm

Geschrieben von: Pöppel. Veröffentlicht in Beiträge - Gerichtssaal

Memmingen + 24.01.2013 + 13-0140

landgericht-memmingen sitzungssaal amokalarm prozess new-facts-eu

Am Donnerstag Morgen, 24.01.2013, hat der zweite Prozesstag um den Amokalarm an der Memminger Schule im Landgericht Memmingen begonnen. Die Jugendkammer hat die Beweisaufnahme am Donnerstag, 24.01.2013 um 8.30 Uhr fortgesetzt. Für den heutigen Sitzungstag ist die Einvernahme von 22 Zeugen vorgesehen.

Nachzutragen ist zunächst der weitere Gang der Hauptverhandlung am 22.01.2013 nach der letzten Presseerklärung des Landgerichts Memmingen.

Der sachbearbeitende Kriminalbeamte schilderte seine Ermittlungsergebnisse zu den Tagesabläufen am 22.05.2012 bis zur Flucht des Angeklagten aus der Schule. Zwei mit der Essensausgabe in der Mensa der Schule befasste Mitarbeiterinnen berichteten von der Bedrohungslage in der Mensa.

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Memmingen – Der Prozess um den Memminger-Amokalarm hat begonnen

Geschrieben von: Redaktion. Veröffentlicht in Beiträge - Gerichtssaal

Memmingen + 22.01.2013 + 13-0132

22-01-2013 landgericht-memmingen amok-prozess new-facts-eu

Fortschreibung

Das Gericht hat die Beweisaufnahme im Verlauf des Dienstags, 22.01.2013, fortgesetzt. Insgesamt wurden bisher neun Zeugen vernommen.

Zuerst wurden fünf Mitschüler/innen des Angeklagten zur Bedrohungssituation im Bus und in der Schule vernommen. Diese haben bestätigt, dass der Angeklagte damit gedroht hat, seine bisherige Freundin und mehrere Lehrer umbringen zu wollen. Außerdem haben die Zeugen bestätigt, dass er auch sie mit Erschießen bedrohte, falls sie jemanden etwas über die von ihm mitgeführten Waffen sagen sollten.
Die Mitschüler waren eingeschüchtert. Sie überlegten zwar, wie sie ggf. jemanden verständigen könnten, konnten dies aber nicht umsetzen.

Eine an der Schule tätige Lehrerin bestätigte ihre Bedrohung durch den Angeklagten im Bereich der Mensa.  Ein weiterer Lehrer schilderte das Verhalten des Angeklagten in seiner Klasse.

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Memmingen – 52-jähriger Unterallgäuer wegen Kindesmissbrauch verurteilt

Geschrieben von: Redaktion. Veröffentlicht in Beiträge - Gerichtssaal

Landgericht Memmingen + 10.01.2013 + 13-0057

HandschellenDas Landgericht Memmingen hat am Donnerstag, 10.01.2013, einen 52-jährigen Unterallgäuer wegen schweren Kindesmissbrauchs zu drei Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt.

Im Prozess war der Unterallgäuer geständig. Er hat die Stieftochter seines Sohnes insgesamt vier Mal missbraucht. Unter anderem hat er die damals 10-Jährige in seiner Badewanne zum Oralsex gezwungen. Die Staatsanwaltschaft Memmingen forderte vier Jahre Haft, da er die Tat zugab verhängte das Gericht eine mildere Strafe.