BDEW-Chefin dringt auf Festlegung eines europäischen Klimaziels

Berlin – Wenige Wochen vor dem Treffen der Europäischen Staats- und Regierungschefs warnt die deutsche Energiewirtschaft vor einem Scheitern des Gipfels in der Frage der Reduzierung der Treibhausgase: „Wir brauchen beim Europäischen Rat im Oktober dringend eine glasklare Festlegung auf das Ziel, bis 2030 den CO2-Ausstoß um mindestens 40 Prozent zu reduzieren“, so die Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Hildegard Müller, im Nachrichtenmagazin „Focus“. Rein nationale Vorstöße blieben Symbolpolitik, so Müller. Eine Debatte über den Ausstieg aus der Kohle sei nicht nur „volkswirtschaftlich Wahnsinn“, sondern verharmlose auch „die Größenordnung des globalen Problems“.

Über dts Nachrichtenagentur

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