Bahnchef Grube: Lokführer-Streiks kosteten bisher 100 Millionen Euro

Lokführer unterhalten sich am Gleis, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Lokführer unterhalten sich am Gleis, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Die Streiks der Lokführergewerkschaft GDL in der Tarifauseinandersetzung mit der Deutschen Bahn sind dem Konzern teuer zu stehen gekommen: „Die Streiks der Lokführer haben unseren Konzern bislang 100 Millionen Euro gekostet“, sagte Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn, der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe). Mit Blick auf das Gipfelgespräch am kommenden Freitag mit den Chefs der konkurrierenden Gewerkschaften EVG und GDL sagte der Bahn-Manager: „Ich gehe davon aus, dass wir vernünftige Gespräche führen und weitere Streiks vermieden werden. Unser Ziel bleibt eine Gleichbehandlung von Mitarbeitern derselben Berufsgruppe, unabhängig davon, in welcher Gewerkschaft sie Mitglied sind.“

Über dts Nachrichtenagentur

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