Bad Wörishofen – DNA-Spuren führen zu den Geldautomatenknackern – sie sind aber bereits in Haft

SpurensicherungIn den frühen Morgenstunden des 31.10.2016 versuchten bislang unbekannte Täter einen im Bahnhofsgebäude von Bad Wörishofen, Lkrs. Unterallgäu, befindlichen Geldautomaten mittels brachialer Gewalt aufzubrechen, um an die im Inneren befindlichen Bargeldbestände zu gelangen.

Letztendlich schlug der Versuch fehl und die Täter flüchteten ohne Geld unerkannt vom Tatort. Eine damals groß angelegte Fahndung verlief negativ. Am Geldautomaten entstand ein Sachschaden im hohen vierstelligen Bereich. Im Rahmen der umfangreichen Spurensicherung konnten DNA-Spuren im Innenbereich des Automaten gesichert werden, welche nun laut einem Gutachten des Bayerischen Landeskriminalamtes (BLKA) zwei kosovarischen Tatverdächtigen zugeordnet werden konnten.

Die beiden 42 und 48 Jahre alten amtsbekannten Einbrecher befinden sich aufgrund gleichgelagerter Delikte derzeit in Haft in deutschen Justizvollzugsanstalten. Sie werden sich nun erneut aufgrund dieser neuen Tat verantworten müssen.