Bad Hindelang – Tragischer Bergunfall endet tödlich

Lkrs. Oberallgäu/Bad Hindelang + 06.08.2013 + 13-1394

christoph-17 klinik-kempten-standort new-facts-euAn den Folgen eines tragischen Bergunfalls ist ein Mann verstorben.

Ein 50-Jähriger, ein 43-Jähriger sowie ein 53-Jähriger – alle aus dem Oberallgäu – unternahmen am Sonntag, 28.07.2013, eine Bergtour auf den 2.379 m hohen „Großer Wilder“. Der Abstieg war mittels Firngleiter über das nordseitige Schneefeld „Gemswanne“ geplant. Während dem 53-Jährigen die Bedingungen zu schwierig waren, fuhren die beiden Anderen über ein noch vorhandenes sehr schmales Schneeband ab. Hierbei stürzte der 43-Jährige, der als Zweiter fuhr. Im Verlauf von seinem Sturz prallte er gegen den voranfahrenden 50-Jährigen der dadurch ebenfalls stürzte. Während der 43-Jährige im weiteren Verlauf leicht verletzt zum Stillstand kam, prallte der 50-Jährige bei seinem Sturz gegen einen Felsen und zog sich hierbei schwerste Verletzungen zu. Der 53-Jährige, der die Hilferuf hörte, konnte über sein Mobiltelefon einen Notruf absetzen.


Der 50-Jährige wurde mit Unterstützung der Bergwacht Bad Hindelang mittels Bergetau durch den Rettungshubschrauber „Christoph 17“ ins Tal geflogen. Anschließend wurde der Verunglückte mit schweren Schädelverletzungen ins Klinikum Kempten eingeliefert. Der unfallbeteiligte 43 Jahre alte Oberallgäuer Bergsteiger wurde durch den Retttungshubschrauber „RK 2“ ins Tal gebracht und anschließend durch ein Kriseninterventionsteam (KIT) der Bergwacht betreut.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden von einem Angehörigen der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West übernommen. Der 50-Jährige verstarb am 05.08.2013 im Krankenhaus.


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