Bad Grönenbach – BLKA beteiligt sich an Spurensicherung und Auswertung

Lkrs. Unterallgäu/Bad Grönenbach | 30.03.2012 | 12-0704

grönenbach mord klinik new-factsDie intensiven Ermittlungen zu dem Tötungsdelikt, das sich in der Nacht von 26.03.2012 auf 27.03.2012 in einer Klinik in Bad Grönenbach ereignet hatte, dauern weiter an. In der Tatnacht war eine 39-Jährige, aus dem Landkreis Dachau stammende, körperlich mobile Patientin nach dem Besuch einer kleinen Feier durch massive Gewalteinwirkung getötet worden. Die ledige Frau war am nächsten Morgen durch eine Beschäftigte der Klinik tot in ihrem Einzelzimmer aufgefunden worden. Im Rahmen der Ermittlungen, der bei der Kripo Memmingen angesiedelten Ermittlungsgruppe „Klinik“, wurde am Donnerstag, 29.03.2012, begonnen, unter anderen die Gäste der Feier sowie weitere Patienten und das Klinikpersonal zu vernehmen. Die polizeilichen Maßnahmen der Beamten, die von den Kriminaldienststellen aus Memmingen, Kempten, Neu-Ulm, Kaufbeuren und Lindau stammen, werden heute fortgesetzt. Im Rahmen der gestrigen Maßnahmen wurde im Freien eine Tasche aufgefunden. Derzeit ist noch nicht klar, ob die Tasche in Bezug zu der Tat steht. Die umfangreiche Spurensicherung, bei der unter anderem Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamts (BLKA) mit einem 3D-Laser-Scanner den Tatort vermessen haben, wird heute ebenfalls fortgesetzt.

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