Babenhausen – „Alte Meister im neuem Gewand!“ – Schwäbischen Theatertage 2014

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Vorhang auf! Die „Schwäbischen Theatertage 2014“ in Babenhausen vom 30. Mai bis 1. Juni 2014

Die Amateurtheaterberatung der Heimatpflege des Bezirks Schwaben lädt ein: Herzliche Einladung an alle Aktiven der schwäbischen Amateurtheaterszene:

Ein vielseitiges Seminarprogramm begeistert mit Profi-Workshops zu Stimm- und Gesangsschulung, Maskenbildnerei, Body Art, Szenenarbeit und Improvisationstheater. Arthur Schnitzler wird als „Alter Meister“ im Schauspiel mit Maske und Body Art „im neuen Gewand“ performed.

Vorhang auf für die „Schwäbischen Theatertage 2014“. Der Bezirk Schwaben hat sie in diesem Jahr nach Babenhausen vergeben. Und das aus gutem Grund! Bemerkenswerte Theaterjubiläen feiert man derzeit in der mittelschwäbischen Stadt. In diesem Jahr runden sich eindrucksvolle 125 Jahre „Theater am Espach“ sowie 25 Jahre erfolgreiches Wirken des Vereins „Theatergruppe Schmiere Babenhausen e.V.“

Keine Frage, dass man in Babenhausen für die „Schwäbischen Theatertage 2014“ nun ein besonderes Seminarprogramm anbietet.

„Die Amateurtheaterberater des Bezirks Schwaben, Dr. Sebastian Seidel und Wolfgang Lau, haben mit der „Theatergruppe Schmiere“ 2014 ein breit gefächertes und interessantes Seminarprogramm erstellt, das viele Aktive der schwäbischen Amateurtheaterszene anspricht“, freute sich Dr. Peter Fassl, Leiter der Bezirksheimatpflege, über dieses Angebot des Bezirks Schwaben. Erfolgreich führen Dr. Sebastian Seidel, Chef des Augsburger Sensemble-Theaters und Wolfgang Lau, Leiter des Jugendtheaters Martinszell, die „Schwäbischen Theatertage“ bereits in ihre zwölfte Saison. Die „Schwäbischen Theatertage“ wurden 1990 vom Bezirksheimatpfleger Dr. Peter Fassl konzipiert.

Sechs erfahrene Dozenten treten mit anregenden und instruktiven Workshops in Babenhausen an: Ausdruck und Vielfalt der Stimme „ohne Heiserkeit“ trainiert Daniela Nering mit spielerischen Übungen. „Keine Figur kann auf der Bühne ohne die richtige Maske ins Rampenlicht gerückt werden“, behauptet Maskenbildner Ayhan Hardaldali und Body Art Künstlerin Martina Frey macht „deinen Körper zum Kunstwerk“ (Anm.: kann in Badekleidung durchgeführt werden).

„Was ist es, das einen guten Schauspieler ausmacht“, fragt Günther Hannes Hauptkorn. Und wie beteiligt man neben Stimme und Mimik auch den Körper am Spielgeschehen, um auszudrücken, “was die Figur bewegt“.

“Da geht doch noch mehr…!“ behauptet Improvisationsschauspieler Jörg Schur und vermittelt bewährte und längst bekannte Improvisationstechniken, die helfen, schnell Charaktere oder einzigartige Typen zu finden. Umfassend widmet sich Michael Dreiers „Szenenarbeit“ der Aufgabe, auf der Bühne ein Körper-Raum-Ensemble zu bilden.

Zum Abschluss der dreitägigen „Schwäbischen Theatertage 2014“wird Arthur Schnitzler, ein wahrlich „Alter Meister“, in der theaterbegeisterten Stadt “im neuen Gewand“ gemeinschaftlich umgesetzt und aufgeführt: „Von Null auf Hundert“ heißt die geplante Inszenierung, die mit Body Art, Maske und Schauspiel am Sonntagmittag frisch und knackig auf die Babenhausener Bühnenbretter kommt.

Ein unterhaltsames Rahmenprogramm bietet, Musik- und Theaterimprovisationen auf der offenen Bühne; am Samstagabend startet eine After Show Party. Am Sonntag, 14.00 Uhr, ist Aufführung des erarbeiteten Stückes „Von Null auf Hundert“. Seminarpreise liegen zwischen 18 und 25 Euro.

Flyer Schwäbische Theatertage 2014

Anmeldung unter : www.schmiere.de

Weitere Informationen erteilt Bezirksheimatpfleger Dr. Peter Fassl, Telefon 0821/3101-310; heimatpflege@bezirk-schwaben.de.

 

 


 

Informationen zu den „Schwäbischen Theatertagen“ des Bezirks Schwaben:

  • Allein in Schwaben gibt es ca. 500 Amateurtheatergruppen, angefangen von kleinen dörflichen Gruppen, die einmal im Jahr ein Theaterstück einstudieren und es zwei bis dreimal vorführen bis hin zu fast profihaften Ensembles. Die Heimatpflege unterstützt diese Gruppen
  • Adressensammlung schwäbischer Laienbühnen
  • Amateurtheaterseminare im Bildungszentrum Irsee, dreimal jährlich
  • Verleih von Theaterstückmanuskripten. Ein Überblick über vorhandene Theaterstücke bildet die Broschüre „Was sollen wir spielen?“.
  • Darüber hinaus wurden in letzter Zeit alle zwei Jahre von der Bezirksheimatpflege Theatertage organisiert.

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