B300 – Kippmulde verkeilt sich unter Brücke

B300 – Krumbach/Krumbad | 31.12.2011 | 11-1736

Ein spektakulärer Unfall ereignete sich am Samstag, 31.12.2011, auf der B 300, die Kippmulde eines Lkw hatte sich unter einer Brücke kurz vor Krumbach verkeilt.

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Die B300 von Memmingen nach Augsburg war den gesamten Samstag komplett gesperrt. Gegen 7.00 Uhr morgens war ein Lkw von Thannhausen nach Krumbach unterwegs. Kurz vor der Brücke Krumbad hatte sich wohl wegen eines Hydraulikdefekts, vom Fahrer unbemerkt, die Kippmulde aufgerichtet. Beim Aufprall auf die Brücke wurde die Ladefläche vom Fahrzeug getrennt und verkeilte sich mit voller Wucht senkrecht zwischen Fahrbahn und Brücke. Bei dem Unfall blieb der Fahrer glücklicherweise unverletzt.

Die von der Polizeiinspektion Krumbach angeforderte Feuerwehr Edenhausen kümmerte sich um die Sperrung der B 300 und die Einrichtung einer Umleitung. Für die Bergung der Mulde wurde ein Bergungsunternehmen aus Buch bei Illertissen verständigt. Mit einem Kran und einem Bergungsfahrzeug, Zugkraft ca. 50 to, wurde versucht, die verkeilte Pritsche heraus zu ziehen, doch der Versuch misslang. Es wurde auch ins Auge gefasst, die Ladefläche mit einem Entlassungsschnitt am oberen Ende zu befreien. Dieser Gedanke wurde jedoch auf Anraten von Spezialisten der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks Krumbach ebenfalls verworfen, da die Spannung zu groß war, die auf der Pritsche lastete.

Man entschloss sich dann, in Absprache mit dem Straßenneubauamt, die Teerdecke unterhalb der Mulde abzutragen und so die Bergung durchzuführen.

Nachdem die Teerdecke abgetragen war, konnte mit Hilfe des Kranes und eines Zugfahrzeuges die Mulde gelöst und kontrolliert abgesenkt werden.

Die Totalsperre der B 300 bei Krumbad konnte dann gegen 17.30 Uhr wieder aufgehoben werden.

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