B19-Waltenhofen – Ersthelfer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Lkrs. Ravensburg/Ausnang + 07.02.2013 + 13-0249

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Schwer verletzt wurde Donnerstag Nachmittag, 07.02.2013, ein Ersthelfer nach einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 19. Vier weitere Personen wurden mit Verdacht auf leichte Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Gegen 15.15 Uhr befuhr ein 29-Jähriger mit seinem Pkw die B19 von Sonthofen in Richtung Kempten und kam kurz nach der Anschlussstelle Missen unter einer Brücke mit seinem Fahrzeug ins Schleudern. Ursache hierfür war nach derzeitigem Ermittlungsstand vermutlich die nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit bei Fahrbahnglätte. Der Wagen schleuderte abwechselnd gegen die mittlere Leitplanke und die rechte Fahrbahnbegrenzung. Anschließend blieb der Wagen im Bereich einer Rechtskurve entgegen der Fahrtrichtung im Fahrbahnbankett liegen.
Ein nachfolgender Pkw, der mit drei Männern und einer Frau besetzt war, konnte den vorangegangenen Unfall beobachten und blieb bei dem verunfallten Wagen stehen. Einer der Mitfahrer, ein 60-jähriger Mann, stieg aus dem Fahrzeugfond und begab sich in den Bereich des Kofferraums um daraus ein Warndreieck zu holen und dies zur Absicherung aufzustellen.
Genau in diesem Moment geriet ein weiterer nachfolgender Pkw, ebenfalls in dem Bereich des kurzen Tunnels, ins Schleudern. Der 18-jährige Fahrer aus dem Landkreis Traunstein bekam sein Fahrzeug nicht mehr unter Kontrolle und schleuderte in das Heck des Fahrzeuges, welches die Unfallstelle absichern wollte. Dabei erfasste er auch den 60-jährigen ausgestiegenen Mann, der mit dem Warndreieck die Unfallstelle für den nachfolgenden Verkehr kenntlich machen wollte.
Dieser wurde dadurch schwer verletzt. Der 29-jährige Fahrer des ersten Unfallwagens wurde leicht verletzt. Ebenso wurden zwei der Insassen des Autos leicht verletzt, aus welchem der 60 Jährige ausgestiegen war. Mit Verdacht auf leichte Verletzungen wurde auch der 18-jährige Unfallfahrer des dritten Pkw in ein Krankenhaus eingeliefert.
An den drei Fahrzeugen und der Leitplanke entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 30.000 Euro. Alle Fahrzeuge mussten von einem Abschleppunternehmen geborgen werden.
Da der Schwerverletzte mit einem Rettungshubschrauber transportiert werden musste, wurden kurzzeitig beide Richtungsfahrbahnen komplett gesperrt. In diesem Zeitraum kam es zu Stauungen. Die Polizei leitete den Verkehr ab. Für die weitere Unfallaufnahme und Fahrzeugbergung musste ein Fahrstreifen in Richtung Kempten gesperrt bleiben. Es kam aber zu keinen Verkehrsbeeinträchtigungen. Gegen 17.15 Uhr war die B19 wieder frei befahrbar.



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