Auswärtiges Amt wegen Lage im Nahen Osten besorgt

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach Berichten über iranische Raketenangriffe auf israelische Armeeposten hat das Auswärtiges Amt sich besorgt über die Lage im Nahen Osten geäußert. „Diese Angriffe sind eine schwere Provokation, die wir auf das Schärfste verurteilen“, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts am Donnerstag. „Israel hat, das haben wir immer betont, ein Recht auf Selbstverteidigung.“

Die israelischen Streitkräfte hatten in der Nacht auf Donnerstag als Vergeltungsaktionen nach eigenen Angaben Dutzende iranische Ziele in Syrien attackiert. Es sei entscheidend, dass es nicht zu einer weiteren Eskalation komme, so die Sprecherin. „Das bedeutet insbesondere auch, dass wir alles unternehmen müssen, damit es endlich zu einer nachhaltigen politischen Lösung des Syrien-Konflikts kommt – um das Leiden der syrischen Bevölkerung zu beenden, aber auch, um die Stabilität in der gesamten Region nicht weiter zu gefährden.“ Nachdem die USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran ausgestiegen sind, wird eine Eskalation im Nahen Osten befürchtet.

Auswärtiges Amt, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Auswärtiges Amt, über dts Nachrichtenagentur