Entdecken und verwerfen, werden und vergehen, suchen und finden

 

Foto: Landratsamt Unterallgäu

Foto: Landratsamt Unterallgäu – Christine Heim

„Experimentelle Malerei ist für mich ein ständiges Entdecken und Verwerfen, ein Werden und Vergehen, ein Suchen und Finden.“ So beschreibt Künstler Martin Widl sein Schaffen. Seine Werke sind noch bis Mittwoch, 11. Juni, im Foyer des Landratsamts zu sehen. Landratsstellvertreterin Heidemarie Zacher eröffnete die Ausstellung „Farben der Seele“.

Die Kunstwerke lassen laut Zacher tiefe Einblicke zu. Anregungen biete dem Künstler die Natur. „Experimentierfreudig und emotional setzen Sie diese dann in Ihren Bildern um“, so Zacher zu Widl.

Der Künstler Wilfried Brenner zeichnete in seiner Laudatio nach, wie Widl zur Malerei gekommen ist: Nach Studiengängen bei namhaften Künstlern habe er seinen eigenen Weg gesucht. „Weg ist hier vielmehr als zielgerichtete Bewegung zu sehen“, so Brenner über seinen Kollegen und Freund aus Erding. Angezogen werde Widl von wilden, rauen Landschaften. Brenner rief die Gäste auf, ein Stück Seele des Künstlers zu entdecken und in den Werken auch ein Stück von sich selbst und der eigenen Seele zu finden.

Musikalisch umrahmten Anna Lena Hartmann (Querflöte) und Emma Hartmann (Keyboard) die Vernissage.

Die – zum Teil großflächigen – Werke von Widl sind bis 11. Juni im Foyer des Landratsamts Unterallgäu zu sehen, geöffnet Montag bis Donnerstag von 8 bis 17.30 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr.

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