Aulendorf – Feuwehrmänner übten am alten Altenheim

Lkrs. Ravensburg/Aulendorf | 01.10.2011 | 11-1108

(go) Strahlender Sonnenschein begleitete die Hauptübung 2011 der Einsatzabteilungen und der Jugendfeuerwehr der Feuerwehr Aulendorf .

11-1108-1Übungsobjekt war das mehrstöckige Gebäude des ehemaligen Altenheims St. Vinzenz in der Innenstadt. „Starke Rauchentwicklung, Personen noch im Gebäude“, lautete die angenommene Ausgangslage. Die Brandmeldeanlage hatte ausgelöst. Mehrere Anrufer hatten außerdem das Schadensereignis der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises Ravensburg gemeldet. Einsatzleiter Rainer Zembrot und seine Mannschaft bekamen alle Hände voll zu tun. Trupps im Innenangriff unter Atemschutz führten eine gezielte Brandbekämpfung durch. Zeitgleich liefen die Maßnahmen zur Menschenrettung. Innerhalb kurzer Zeit konnten erste Personen über die Drehleiter der örtlichen Wehr, über die angeforderte Drehleiter der Feuerwehr Altshausen sowie über tragbare Leitern gerettet werden. Aufmerksam verfolgten die Zuschauer die Sprungdemonstration einer „Person“ (Dummy) aus einem Fenster in einen Sprungretter. Nach Verlassen des Rettungsmittels richtete sich das aufblasbare Schlauchgerüst innerhalb weniger Sekunden wieder auf. Die medizinische Erstversorgung und Betreuung der Geretteten erfolgte an einem Verletzten-sammelplatz durch Angehörige der Schnelleinsatzgruppe (SEG) der DRK-Bereitschaft Aulendorf. Drucklüfter sorgten für eine Entrauchung des Schadensobjekts. Die Wasserversorgung erfolgte aus dem öffentlichen Hydrantennetz.

Kuriosität am Rande: Noch vor Beginn der Hauptübung hatte die Brandmeldeanlage des Übungsobjekts auf der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises Ravensburg ausgelöst. Ursache waren die Vorbereitungen durch Einsatz eines Verneblers.

Scheckübergabe an Jugendfeuerwehr

Zum Auftakt der Hauptübung stellten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Aulendorf Können und Leistungsstand vor. Übungsinhalt war die patientenschonende Rettung einer verletzten Person durch Einsatz von Schleifkorbtrage und technischen Hilfsmitteln aus dem oberen Bereich eines eingerüsteten Gebäudes. Eine grandiose Leistung. Der Applaus der Zuschauer war den Nachwuchskräften sicher. Im Anschluss an die Übung wurde der Jugendfeuerwehr Aulendorf ein Scheck über 400,- Euro übergeben. Es handelt sich den Erlös aus dem Verkauf des Floriansbrotes durch die örtlichen Bäckereien Raisch und Leser.

Gelungene Leistungsdarstellung

Einhellige Meinung bei Feuerwehrkommandant Markus Huchler und Bürgermeister Matthias Burth. „Die Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen hat funktioniert. Ich danke den Angehörigen der Einsatzabteilungen für ihr ganzjähriges Engagement zum Wohl und Schutz der Bürger. Den Jugendfeuerwehrwarten für die Förderung der Nachwuchsarbeit. Die Jugendfeuerwehr hat einen eindrucksvollen Leistungsstand gezeigt“, so Burth bei der abschließenden Nachbesprechung. 

Bild: Feuerwehr Aulendorf

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