Augsburg – Im Polizistenmord wird der Tatortbereich nochmals abgesucht

Augsburg | 31.10.2011 | 11-1311

Über 200 Hinweise aus der Bevölkerung sind bereits bei der SOKO „Spickel“ eingegangen. Diese beziehen sich weitestgehend auf das Motorrad, das in den Gebieten Ingolstadt und Augsburg möglicherweise gesehen worden sein könnte, aber auch vereinzelt auf die Tasche, welche die Täter bei sich führen. Konkrete Hinweise auf die Täter konnten bislang jedoch nicht erlangt werden.

taucher-47Montagmorgen, 31.10.2011, gegen 08.30 Uhr, wurde das nähere Umfeld des Tatortes nochmals mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei akribisch durchsucht. Auch die direkt benachbarte Kanustrecke (Eiskanal) wurde mit Hilfe von Tauchern in diese Maßnahmen mit einbezogen. Ziel der erneuten Durchsuchungen ist es, möglicherweise noch Gegenstände zu finden, welche die Täter eventuell weggeworfen oder verloren haben könnten bzw. in anderer Weise mit der Tat in Verbindung stehen könnten. Die Durchsuchungen dauerten bis in die Abendstunden an.

Die Beamten der SOKO weisen nochmals darauf hin, dass die Täter bei dem Schusswechsel verletzt worden sein könnten oder fluchttypische Verletzungen (Kratzer, Hämatome) erlitten haben. Deshalb ist für die Polizei besonders wichtig:

Wer hat Kenntnis davon, dass sich Personen mit frischen Verletzungen in ärztliche Behandlung begeben haben oder sich entsprechendes Verbandsmaterial besorgt haben?

Hinsichtlich der Spurenauswertungen, einschließlich DNA, an bislang aufgefunden Gegenständen können aus ermittlungstaktischen Gründen weiterhin keine Angaben gemacht werden. Entsprechende Gutachten liegen der SOKO „Spickel“ noch nicht vor.

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