ARD: Hacker "wahrscheinlich nicht ausschlaggebend" für Probleme beim "Quizduell"

Computer-Nutzer, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Computer-Nutzer, über dts Nachrichtenagentur

München (dts Nachrichtenagentur) – Laut der ARD ist ein Hacker-Angriff „wahrscheinlich nicht ausschlaggebend“ für die Probleme bei der TV-Sendung „Quizduell“. Zum Start der Live-Sendung sei es zu einer massiven System-Überlastung gekommen, der die Technik nicht Stand gehalten hat, teilte der Fernsehsender am Donnerstag mit. Eine Erklärung für die System-Überlastung könnte demnach sein, dass die App neben der reinen Abstimmungsfunktion zusätzliche Ergebnisse für die Zuschauer liefern sollte, etwa aus welchem Bundesland die meisten richtigen Antworten kamen.

Momentan seien alle Systeme auf dem Prüfstand, hieß es seitens der ARD weiter. Die App werde erst an den Start gehen, wenn alle technischen Fragen geklärt und die App einem erneuten Belastungstest unterzogen wurde. Die Premieren-Sendung des „Quizduells“ am Montag war teilweise chaotisch verlaufen: Über 180.000 online registrierte Nutzer konnten – anders als geplant – nicht mit ihren Smartphones mitspielen. Auch in den nachfolgenden Sendungen war es Smartphone-Nutzern nicht möglich, bei der Ratesendung mitzuspielen.

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