Altenstadt – Schleuser müssen in Untersuchungshaft

schleierfahndung2Montag, 27.10.2014, wurde auf der BAB A7 ein Schleusertransport festgestellt, durch den zehn Syrer ins Inland gebracht wurden. Sie beantragten Asyl.

In der Nacht von vergangenen Sonntag,26.10.2014, auf Montag, 27.10.2014, gegen 2.00 Uhr, kontrollierten Zollbeamte in nördlicher Fahrtrichtung an der Anschlussstelle Altenstadt einen VW T4, an dessen Steuer zwei ukrainische Staatsangehörige im Alter von 29 und 32 Jahren saßen, die in Italien wohnhaft sind.
Mit im Transporter saßen zehn weitere Personen im Alter von vier bis 58 Jahren, die sich mit einem syrischen Reisepass ausweisen, aber kein Visum für das Schengengebiet vorweisen konnten. Die Ermittlungen der hinzugezogenen Autobahnpolizei Memmingen und Illertisser Polizei ergaben, dass es sich bei den zehn Syrern um Flüchtlinge handelte, die dann in Deutschland Asyl beantragten, und an die Erstaufnahmeeinrichtung in München weitergeleitet wurden. Dennoch wird gegen sie durch die Polizei Illertissen wegen unerlaubter Einreise ermittelt.

Gegen die Schleuser, die für Entgelt den Transport von Mailand über den Brenner nach Ulm durchführen sollten, ermittelt die Neu-Ulmer Kriminalpolizei. Sie wurden auf Anordnung der Memminger Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Memmingen vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl. Beide sitzen daher in einer Justizvollzugsanstalt.

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