Allgäu Airport Memmingen | Trainieren für den Ernstfall, der hoffentlich nie kommen möge

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Foto: Maximilian Mair

Am Mittwochabend, 10.10.2018, trainierten am Allgäu Airport in Memmingerberg, Lkrs. Unterallgäu, rund 200 Einsatzkräfte den Ernstfall.

Beim Start einer Maschine auf dem Allgäu Airport, ist eine mit 35 Passagieren und Besatzung besetzte CRJ-700, wegen eines Reifenplatzers von der Landebahn abgedriftet. Dabei haben beide Tragflächen des Flugzeuges Feuer gefangen. Durch die Unachtsamkeit eines Busfahrer kommt es zur einer weiteren Kollision auf dem Flughafen und der Fahrer wird eingeklemmt und muss von den Einsatzkräften befreit werden – so das Szenario.

Das Towerpersonal beobachtet das Geschehen und drückt den „Roten Alarmknopf“ umgehend wird die Integrierte Leitstelle Donau-Iller über den Vorfall alarmiert. Parallel dazu rückt die Flughafenfeuerwehr mit ihren schweren Löschfahrzeugen aus, hierbei zählt jede Sekunde. Die ILS alarmiert nach den im Einsatzrechner hinterlegten Alarmplänen die entspechenden Feuerwehren aus dem Landkreis Unterallgäu und Memmingen. Der Rettungsdienst wird mit einem Großaufgebot alarmiert – Notärzte, Schnelleinsatzgruppen und der Regel-Rettungsdienst. Notärzte und Regel-Rettungsdienst sind in wenigen Minuten vor Ort. Das Eintreffen der Schnelleinsatzgruppen kann aber im Ernstfall bis zu 20 Minuten dauern. Die Flughafen Feuerwehr beginnt mit dem Erstangriff, das Feuer an der Maschine muss gelöscht werden, aber auch die Passiere müssen aus der Maschine raus. Nach knapp zehn Minuten treffen die ersten Feuerwehren aus Memmingerberg, Benningen, Memmingen u.a. ein. Der Rettungsdienst sichtet und registriert die Verletzten und Passagiere aus der Maschine. Sie werden nach Verletzungsmustern kategorisiert und dann entsprechend der Behandlung zugeführt.

 

 

Foto: Maximilian Mair