Allgäu-Airport kämpft ums Überleben, so ein Beitrag des Bayerischen Rundfunks

2015 könnte das entscheidende Jahr für den Memminger Regionalflughafen „Allgäu-Airport“ werden. Das jährliche Defizit ist groß, die Passagierzahlen sinken, doch die Gesellschafter wollen ausbauen. Und wollen dafür Geld vom Freistaat.

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Mit klickt auf das Bild zum Fernsehbeitrag des Bayerischen Fernsehen

Eine Variante ist der Einstieg des Flughafens München beim Allgäu-Airport in Memmingerberg. Aber auch mit dem Freistaat Bayern und den Kommunen im Allgäu wird über eine Beteiligung verhandelt.  Auch das Verwaltungsgerichtsverfahren zum Thema Ausbau des Flughafens steht in Kürze an. Die Verwaltungsrichter haben die Örtlichkeit besichtigt um das anstehende Gerichtsverfahren mit den Flughafengegner vorzubereiten. Die Fluggastzahlen sind gesunken auf 750.000 Fluggäste, im Vorjahr waren es noch 840.000.  2013 machte die Betreibergesellschaft einen Verlust von 1,6 Millionen Euro, im Geschäftsjahr 2014 wird es wohl nicht besser werden. Auch die beiden innerduetschen Flugverbindungen vom Allgäu nach Berlin und Hamburg hat die Fluggesellschaft Germanwings gekündigt, sie werden ab Ende Februar 2015 nicht mehr von Memmingerberg aus bedient. Mit diesen Punkten hatten die 72 Gesellschafter genügend Zündstoff für ihre Gespräche bei der vergangenen Gesellschafterversammlung vor einigen Tagen.

Trotz all der Turbolenzen halten die Gesellschafter am Allgäu-Airport fest. Die Gesellschafter wollen in einem Gutachten die Prognossen für den Wirtschaftsplan des Flughafens überprüfen und bestätigen lassen.

 


 

Hier einige Beiträge des Bayerischen Fernsehen (BR)

 

Bruchlandung? – Der Allgäu Airport kämpft ums Überleben

 

Ein Gewinn für die Region?

 

Wie gehts weiter mit dem Memminger Flughafen?

 

Printmedien

Umzugspläne von Ryanair – München-West kämpft ums Überleben

 

Dunkle Wolken über dem Allgäu-Airport