Albig will Alternative zu Dobrindts Mautplänen vorlegen

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Kiel/Berlin – Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) kämpft weiter für sein Vorhaben einer Sonderabgabe von allen Autofahrern für die Verkehrsinfrastruktur. Im Herbst will Albig einen erneuten Anlauf nehmen und wahrscheinlich eine entsprechende Gesetzesinitiative im Bundesrat einbringen, berichtet der „Spiegel“. Anders als beim Projekt der Ausländer-Maut von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) müssten dann sowohl in- als auch ausländische Autofahrer einen zusätzlichen Jahresbeitrag für die Verkehrsinfrastruktur leisten.

Im Gegensatz zu Dobrindts Ausländer-Maut kämen dadurch allerdings auch mehrere Milliarden Euro pro Jahr zusammen. In Kiel ist von einem „einfachen und sinnvollen Modell“ die Rede. Das zusätzliche Geld soll in einen Sonderfonds „Reparatur Deutschland“ fließen.

Über dts Nachrichtenagentur

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