Aiwanger würde Wechsel Gauweilers zu den "Freien Wählern" begrüßen

Berlin – Der Vorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, würde einen Wechsel von Peter Gauweiler, der am Dienstag aus Protest gegen die Euro-Politik seiner Partei und der Bundesregierung sein Bundestagsmandat und sein Amt als stellvertretender CSU-Vorsitzender niedergelegt hatte, zu den „Freien Wählern“ begrüßen. „Wir könnten durchaus miteinander“, sagte Aiwanger der „Welt“. Er glaubt zwar nicht, „dass Gauweiler aktuell eine neue politische Heimat sucht. Er dürfte die Nase voll haben von der Politik. Was nicht heißen soll, dass wir einen gewisse gegenseitige Grundsympathie haben.“

Aiwanger will jetzt abwarten. „Das heißt nicht, dass es für uns nicht infrage käme“, sagte er zu einem Beitritt Gauweilers. Aiwanger erwartet zwar, dass der CSU-Politiker bei den „Freien Wählern“, die in Bayerns Landtag die drittgrößte Fraktion stellen, nicht einfach zu integrieren wäre und es Vorbehalte gäbe. „Aber wenn er wollte und politisch wieder einsteigen will, schließe ich nicht aus, dass wir einen Konsens finden würden.“

Über dts Nachrichtenagentur