AfD-Vize fürchtet Schaden durch ideologisch fixierte Mitglieder

Gründungsparteitag der
Foto: Gründungsparteitag der „Alternative für Deutschland“, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Der stellvertretende Vorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD), Hans-Olaf Henkel, befürchtet Schaden für seine Partei durch ideologisch fixierte Mitglieder. „Wir haben Unvernünftige, Unanständige und Intolerante in unseren Reihen“, sagte Henkel dem „Spiegel“. Als Beispiel nannte er die Gegner des geplanten Freihandelsabkommens mit den USA und die Putin-Sympathisanten in der AfD. „Da müssen wir innerparteilich für Aufklärung sorgen“, sagte der ehemalige BDI-Chef und heutige EU-Parlamentarier.

Henkel fordert von Bundessprecher Bernd Lucke eine klare Kurskorrektur. „Wir brauchen einen Markenkern“, sagte Henkel. „Sie können den Leuten nicht sagen: Ich kann alles. Irgendwann sagen sie: Die können gar nichts.“ Parteichef Lucke, ebenfalls EU-Abgeordneter, macht derweil das Arbeitspensum zu schaffen. „Das Pensum ist sehr hoch“, sagte er. „Bisweilen führen mich die Arbeit als Abgeordneter und die Parteiarbeit an die Grenze der Belastungsfähigkeit.“

Über dts Nachrichtenagentur

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