AfD-Parteitag stimmt neuer Führungsstruktur zu

Alternative für Deutschland (AfD), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Alternative für Deutschland (AfD), über dts Nachrichtenagentur

Bremen – Der AfD-Parteitag in Bremen hat am Samstag dem Vorschlag des Bundesvorstands zu einer neuen Führungsstruktur zugestimmt: Demnach soll die AfD ab dem 1. Dezember durch nur noch einen Bundesvorsitzenden repräsentiert werden, der durch einen Generalsekretär unterstützt wird. Bis November sollen zwei gleichberechtigte Bundesvorsitzende die Partei führen. Einem dieser Vorsitzenden kommt das Vorschlagsrecht für den Generalsekretär zu.

Bislang standen drei gleichberechtigte Bundessprecher an der Spitze der Partei. Vor der Abstimmung hatte Parteichef Bernd Lucke für die neue Führungsstruktur geworben: Die bisherige Arbeit des Bundesvorstands sei „stümperhaft“ gewesen. In den zwei Jahren seit der Parteigründung habe es keine mittelfristige politische Planung und keine durchdachte Strategie gegeben. Deshalb halte er eine Professionalisierung der politischen Prozesse im Bundesvorstand für unabdingbar, so Lucke. „Wir sind kein Kegelklub oder Karnickelzüchterverein, den man nebenberuflich führen kann.“

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