AfD-Chef Bernd Lucke für einen Euro ohne Frankreich

Euromünze, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Euromünze, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Der Vor­sit­zen­de der AfD, Bernd Lucke, drängt auf einen Euro ohne Frank­reich. „Frank­reich ist das größ­te Pro­blem, das wir der­zeit in der Eurozo­ne haben. Die krie­gen ihre wirt­schaftspoliti­schen Proble­me nicht in der Griff, hal­ten die De­fi­zit­gren­zen nicht ein, zei­gen keiner­lei Bereit­schaft zu Refor­men. Frank­reich wäre gut be­raten, den Euro aufzu­geben“, sagte Lucke der „Bild am Sonntag“.

Der Europaabgeordnete hält eine Auf­ga­be der ge­mein­samen Wäh­rung für unproble­ma­tisch für das Fort­be­stehen der EU: „Deutsch­land und Frankreich hatten in der Eu­ro­päischen Union jahr­zehn­te­lang unterschied­li­che Wäh­rungen und die EU hat sich sehr gut dabei entwickelt. Am bes­ten wäre ein ver­kleiner­ter Eu­ro-Ver­bund, vielleicht be­ste­hend aus Deutsch­land, Ös­ter­reich, Be­ne­lux, Finnland und den baltischen Staaten.“ Süd­eu­ro­pa und Frank­reich hät­ten sich hingegen als nicht wett­bewerbsfä­hig erwiesen. Mit ei­ge­nen Wäh­run­gen könnten sie ab­werten und die eige­nen Pro­duk­te billi­ger an­bieten, so Lucke weiter.

Über dts Nachrichtenagentur

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