"Ärzte ohne Grenzen": Internationale Reaktion auf Ebola zu zögerlich

New York – Die Nichtregierungsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ hat die internationale Reaktion auf die Ebola-Epidemie in Westafrika als zu zögerlich bezeichnet. Dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Epidemie als „internationalen Gesundheitsnotfall“ eingestuft habe, zeige, dass man den aktuellen Ausbruch ernst nehme, doch Erklärungen retteten keine Leben, so ein Sprecher von „Ärzte ohne Grenzen“ am Freitag. Die Ankündigungen müssten nun dringend in Taten umgesetzt werden.

Experten und medizinisches Gerät müssten in die betroffenen Regionen entsandt werden. „Menschen sterben, weil zu langsam gehandelt wird.“ Nach Angaben der WHO starben seit dem Ausbruch der Ebola-Epidemie im März in Westafrika mindestens 961 Menschen, insgesamt wurden über 1.700 Infektionen und Verdachtsfälle gezählt.

Über dts Nachrichtenagentur

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