A96-Sigmarszell – Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeuge und vier Verletzten

A96-Sigmarszell + 14.02.2013 + 13-0290

14-02-2013 BAB-A96 Sigmarszell lindau verkehrsunfall feuerwehr-Lindau weißensberg new-facts-eu20130214 titel

Zu einem Verkehrsunfall mit vier leicht verletzten Personen und etwa 40.000 Euro Sachschaden kam es Donnerstag Vormittag, 14.02.2013, auf der BAB A96 bei Sigmarszell.

Gegen 10.20 Uhr befuhr eine 56-jährige Autofahrerin aus dem Landkreis Unterallgäu mit einer 52-jährigen Beifahrerin die A 96 in Fahrtrichtung Lindau. Etwa auf Höhe Sigmarszell erreichte die Frau ein verkehrsbedingtes Stauende, an dem ein Lkw halten musste. Die Frau bemerkte das Stauende rechtzeitig und wechselte auf den linken Fahrstreifen.
Dabei übersah sie ein mit einem Auto neben ihr fahrendes Ehepaar aus München, weshalb es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam. Das übersehene Auto wurde kurzzeitig zwischen dem VW-Bus der Unterallgäuerin und der Mittelleitplanke gedrückt. Im weiteren Verlauf kam der Wagen des Ehepaares aus München ins Schleudern und rutschte gegen den auf dem rechten Fahrstreifen stehenden Lkw aus Polen.
Durch den Verkehrsunfall wurden die beiden Frauen aus dem Unterallgäu leicht verletzt. Ebenso leicht verletzt wurden das Münchner Ehepaar im Alter von 60 und 75 Jahren.
Da anfangs bei der Integrierten Leitstelle Allgäu eine eingeklemmte Person mitgeteilt wurde, ist die Feuerwehr Lindau und Weißensberg alarmiert worden und angefahren. Daneben befanden sich drei Rettungswagen am Unfallort sowie ein Rettungshubschrauber. Die vier Leichtverletzten wurden jeweils in eine Klinik gebracht. Der Fahrer des Lkw blieb unverletzt.
Die Richtungsfahrbahn Lindau war für etwa eineinhalb Stunden komplett gesperrt, die Feuerwehr leitete den Verkehr von der Autobahn ab. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Später konnte ein Fahrstreifen geöffnet werden bis die beiden beteiligten Fahrzeuge von einem Abschleppunternehmen geborgen waren. Am Lkw entstand geringer Sachschaden, er konnte seine Fahrt selbst fortsetzen. Die Richtungsfahrbahn konnte gegen 12.10 Uhr wieder frei gegeben werden.

Eine Herausforderung für die Feuerwehr war, dass ein unfallbeteiligtes Fahrzeug mit Gas angetrieben wurde und der Münchner Pkw über einen Hybridantrieb verfügte. Für die Unfallbeteiligten und Einsatzkräfte gehen neue Gefahren von diesen Antriebsarten aus.



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