A8-Burgau – Autobahnpolizei stoppt Falschfahrer

A8-Burgau + 22.10.2012 + 12-2483

polizei gelbe einsatzjacke schriftzugNoch bevor es zu einem Unfall kam, konnten Beamte der Autobahnpolizei Günzburg Sonntag Nacht, 22.10.2012, gegen 1.20 Uhr einen Falschfahrer auf der BAB A 8 zwischen den Anschlussstellen Burgau und Zusmarshausen stoppen.

Der Streifenbesatzung war das Auto aufgefallen, das auf der Richtungsfahrbahn Stuttgart in falscher Richtung fuhr. Trotz eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn, Anhalteversuchen mit Hupe und Anhaltekelle, gelang es den Polizisten nicht, den auf der anderen Fahrbahn in Richtung München fahrenden Wagen zum Anhalten zu bringen.


Der Fahrer hatte sämtliche Zeichen und Weisungen ignoriert. Im Zusammenwirken mit einer Streifenbesatzung der Inspektion Zusmarshausen, welche den Verkehr in Richtung Stuttgart gewarnt und abgebremst hatten, wurde das Auto mit Hilfe eines „STOP-Stick“ zum Stillstand gebracht.
Beim STOP-Stick handelt es sich um ein Einsatzmittel der Polizei, welches vor das fahrende Auto geworfen bzw. gezogen wird. Durch das Überfahren weicht Luft kontrolliert aus den Reifen und der Wagen kommt zum Stillstand.
Der 67-jährige Norweger irakischer Herkunft machte auf die Beamten ein verwirrten Eindruck und wurde zur weiteren Abklärung seiner Gesundheit in die Kreisklinik nach Günzburg gebracht. Der Mann war nach dem Betanken seines Autos an der Tank- und Rastanlage Burgauer See irrtümlich in falscher Richtung auf die Autobahn aufgefahren und konnte letztlich nach etwa fünf Kilometer Fahrt gestoppt werden. Nach dem sämtliche Reifen des Wagens platt waren, musste das Auto von der Autobahn geschleppt werden.
Der Schaden beträgt somit ca. 500 Euro. Der Norweger muss eine hohe Sicherheitsleistung auf die zu erwartende Geldbuße hinterlegen. Andere Fahrzeuge oder Verkehrsteilnehmer wurden durch die Falschfahrt glücklicherweise nicht gefährdet oder geschädigt.



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