A7 – Unfälle im Halb-Stunden-Takt am Autobahndreieck Hittistetten

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Zwischen 07:00 Uhr und 08.30 Uhr ist es am Mittwochmorgen, 13.12.2017, am Autobahndreieck Hittistetten auf der BAB A7 zu vier Unfällen gekommen. Es wurden drei Personen mit leichteren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Den gesamten Sachschaden gibt die Autobahnpolizei Günzburg vorläufig mit rund 46.000 Euro an. Sechs der beteiligten Autos mussten abgeschleppt werden. Die Feuerwehr aus Weißenhorn war zur Verkehrsabsicherung eingesetzt.

Zum ersten Unfall war es um 07:00 Uhr auf der Überleitung der A 7 auf die B 28 in Richtung Ulm gekommen, als ein 28-Jähriger mit seinem Wagen ins Schleudern kam. Er war auf seinem Fahrstreifen zu weit nach rechts geraten und steuerte gegen. Hierdurch geriet der Wagen außer Kontrolle und schleuderte nach links. Eine dort fahrende 34-Jährige musste nach links ausweichen und krachte mit ihrem Auto in die Mittelschutzplanken. Beide Wagen drehten sich, wobei das Auto des 28-Jährigen gegen ein Auto prallte, das auf dem dortigen Einfädelungsstreifen fuhr.

Eine halbe Stunde später kam es zum Unfall im Rückstau der Unfallstelle. Ein 29-Jähriger dürfte abgelenkt gewesen sein und fuhr seinem Vordermann nahezu ungebremst ins Heck.

Um 08:00 Uhr war es auf der Gegenfahrbahn zu einem Unfall gekommen, wobei ein Auto auf dem Dach landete. Eine 24-Jährige war dabei mit ihrem Auto auf dem linken Fahrstreifen unterwegs. Möglicherweise wegen des Unfalls auf der Gegenfahrbahn bremsten viele der Autofahrer ab bzw. verringerten ihre Geschwindigkeit. Die Frau bremste ebenfalls ab und lenkte nach rechts, um ihrem Vordermann nicht aufzufahren. Dabei schleuderte der Wagen nach rechts von der Autobahn und blieb auf dem Dach liegen.

Nochmals eine halbe Stunde später kam es erneut auf der Fahrbahn in Richtung Senden / Ulm im Rückstau zu einem Unfall, als ein 20-Jähriger das verkehrsbedingte Abbremsen seines Vordermann zu spät erkannte.