A7 – Reisebus war unterschlagen, Schulklasse muss Stunden auf Ersatzbus warten

Symbolbild

Symbolbild

Die Pause am Freitag, 02.03.2018, auf der Rastanlage Lonetal auf der BAB A7 in Fahrtrichtung Würzburg war fast so lange, wie die eigentliche Fahrt. Zunächst hatte der 25-jährige Busfahrer aber nur falsch geparkt. Die Polizeistreife forderte ihn auf, um zu parken. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Bus unterschlagen war. Damit der Eigentümer seinen Bus wieder abholen konnte, wurde die Fahrt gestoppt und der Bus bei der Polizei geparkt. Da bei der Anmietung des Busses mehrere Stellen beteiligt waren, dauerte es insgesamt sieben Stunden, bis die Reisegruppe aus der Schweiz mit einem anderen Bus weiterfahren konnte. Die 31 Schüler und drei Lehrer kamen deshalb erst spät abends an ihrem Ziel in Weimar an. Der Fahrer hatte aber zudem zu wenige Pausen gemacht und war viel zu lange am Steuer gesessen. Um dies bei einer Kontrolle zu verschleiern, hatte er die maschinelle Datenaufzeichnung unterbrochen. Es ist zu erwarten, dass der selbstständige Fahrer eine erhebliche Strafe und eine Untersagung seines Gewerbes erhalten wird. Das Verfahren wird von der Autobahnpolizei in Heidenheim bearbeitet.