A7-Neu-Ulm – Lkw-Unfall – Sattelzug hängt in der Luft

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Foto: Zwiebler

Am Samstagmorgen, 18.06.2016, gegen 06:00 Uhr, kam der Fahrer eines mit 25 Tonnen Mehl beladenen Silozuges alleinbeteiligt auf der BAB A7 bei Neu-Ulm spitzwinklig mit den rechten Rädern nach rechts von der Fahrbahn ab. Er pflügte ca. 100 m mit den rechten Rädern durch das vom Regen aufgeweichte Bankett, bis es dem Fahrer gelang wieder auf die Asphaltdecke zurückzulenken. Dabei hatte er dann aber übersteuert und der Sattelzug knickte ein und der Auflieger schob die Zugmaschine wieder nach rechts vor der Fahrbahn. Nach weiteren 50 m kam der eingeknickte Zug dann zum Stehen. Der Auflieger hatte sich mit der Zugmaschine verkeilt. Die rechten Räder des Aufliegers hatten ca. 2 m vom Boden abgehoben und der Auflieger drohte umzustürzen. Ferner war der Dieseltank aufgeplatzt und zwischen 100 und 300 Liter Diesel waren ins Bankett gelaufen. Ein Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes war an der Unfallstelle und prüft, ob Erdreich abgetragen werden muss. Bis zur Bergung stützte die Feuerwehr das Fahrzeug mit technischen Gerät. Für die Bergung selbst musste die Autobahn In Richtung Füssen für 3 Stunden komplett gesperrt werden. Der Verkehr in Richtung Füssen wurde an der Anschlussstelle Nersingen abgeleitet. Sowohl auf der Umleitungsstrecke als auch vor der Ausleitung kam es zu erheblichen Behinderungen. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Als Unfallursache räumte er ein, kurz eingenickt zu sein. Glücklicherweise kamen keine weiteren Verkehrsteilnehmer bei dem Unfall zu Schaden.

 

Foto: Zwiebler