A7 – Kempten/Leubas – Schwerer Lkw-Unfall – Fahrer eingeklemmt, weiterer Lkw in Flammen

A7 – AS Leubas | 18.08.2011 | 11-790

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Donnerstagmittag, 18.08.2011, um kurz vor 12 Uhr, geriet ein auf dem rechten Fahrstreifen der A 7 in Richtung Süden fahrender 43-jähriger Lkw-Fahrer aus nicht geklärter Ursache mit seinem Fahrzeug nach rechts auf den Seitenstreifen, das ganze auf Höhe der Anschlussstelle Kempten-Leubas. Zum gleichen Zeitpunkt befuhr ein 48-jähriger Lkw-Fahrer aus Kempten die Auffahrt zur A 7, um über den Beschleunigungsstreifen auf die Autobahn einfahren zu können. Im Bereich des Beschleunigungsstreifen kam es aufgrund des zu weit rechts fahrenden Lkw des 43-Jährigen zur Kollision beider Lkw.

Infolge der Kollision fing der Lkw des auf die A 7 einfahrenden Lkw Feuer. Dieser brannte im Bereich des Führerhauses als auch der Ladefläche größtenteils aus. Während sich der 48-jährige Fahrer selbst aus seinem Lkw befreien konnte, musste der 43-jährige Fahrer (er stammt aus Holland) aus seinem Fahrzeug von den Einsatzkräften befreit werden. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt und konnte das Krankenhaus nach einer ersten Untersuchung wieder verlassen. Der 48-Jährige Lkw-Fahrer wurde mittelschwer verletzt und befindet sich aktuell noch in einer Klinik.
An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Der Gesamtschaden wird auf ca. 120.000 Euro beziffert. Aufgrund des Unfalls musste die A 7 in Fahrtrichtung Süden komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Dietmannsried von der Autobahn abgeleitet. Es kam zu Rückstauungen auf der Autobahn. Erst gegen 16.35 Uhr war die Unfallstelle geräumt, der Verkehr in Richtung Süden konnte wieder rollen.
Gegen den 43-jährigen Unfallverursacher wird wegen Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung im Straßenverkehr ermittelt. Im Einsatz waren mehrere Streifenbesatzungen der Verkehrspolizei sowie der Schutzpolizei Kempten.

 

Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Kempten, mit Stadtteil St. Mang. Der niederlänische Kraftfahrer musste von der Feuerwehr mit der Rettungsschere aus dem Führerhaus befreit werden.

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