A7-Dietmannsried – zwei Verletzte bei Fahrzeugüberschlag auf Autobahn – Schneeglätte und nicht angepasste Geschwindigkeit

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Symbolbild

Am Dienstag, 03.01.2017, kurz nach Mitternacht, befuhr ein 30-jähriger Mann aus Sachsen die BAB A7 in Richtung Kempten. Zwischen der Rastanlage „Allgäuer Tor“ und der Anschlussstelle Dietmannsried kam er aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf der mit Schneematsch bedeckten Fahrbahn ins Schleudern.

Der Pkw kollidierte zunächst mit der Mittelschutzplanke und kam dann nach rechts von der Fahrbahn ab. Im Grünstreifen überschlug sich der Wagen mehrfach und kam ca. 100 Meter weiter entgegen der Fahrtrichtung zum Liegen. Hierbei wurde großflächig der Wildschutzzaun beschädigt. Der Fahrer und sein 26-jähriger Beifahrer wurden mit mittelschweren Verletzungen vom Rettungsdienst in ein Klinikum eingeliefert. Da der Pkw abseits der Straße am angrenzenden Wald lag, musste durch die Abschleppfirma ein Autokran eingesetzt werden, um den Pkw zu bergen.

Die BAB A7 war zur Unfallaufnahme ca. drei Stunden halbseitig und zur Bergung des Pkw ca. 40 Minuten voll gesperrt. Die Freiwilligen Feuwehren Dietmannsried und Überbach waren zur Ausleuchtung der Unfallstelle und Verkehrssicherung mit ca. 30 Mann im Einsatz.