400.000 Menschen im US-Bundesstaat Ohio ohne Leitungswasser

Toledo – Im US-Bundesstaat Ohio müssen derzeit rund 400.000 Menschen auf Leitungswasser verzichten, da es durch Bakterien verseucht ist. Besonders betroffen ist die Stadt Toledo: In mindestens zwei Stadtbezirken ist dem Bürgermeister der Stadt zufolge das Trinkwasser belastet. Als Vorsichtsmaßnahme habe man allen Bewohnern der Stadt geraten, das Leitungswasser nicht zu benutzen.

Entwarnung könne erst gegeben werden, wenn weitere Wasserproben ausgewertet worden seien. Der Gouverneur von Ohio erklärte den Notstand und entsandte Mitglieder der Nationalgarde, um die Bevölkerung mit Trinkwasser zu versorgen. Ursache für die Verunreinigung sind offenbar Algen im Eriesee, aus dem die Stadt ihr Trinkwasser bezieht. Bereits am Samstag war erstmals vor der Belastung des Wassers mit Microcystinen gewarnt worden, am Montag wurde die Warnung erneut verlängert. Das Trinken des verseuchten Wassers kann zu Durchfall und Erbrechen sowie zu Leberschäden führen.

Über dts Nachrichtenagentur

Anzeige